Wohnen und Stadtentwicklung

Die Stadt Halle (Saale) hat mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK 2025) die vielfältigen Zusammenhänge von wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Entwicklung in unserer Stadt planerisch analysiert, konzeptionell mit den Bürgerinnen und Bürgern bearbeitet und in einen gesamtstädtischen strategischen Kontext gestellt. Für alle Stadtteile gibt es umfangreiche Planungen, die seit dem Stadtratsbeschluss im Oktober 2017 mit konkreten Projekten umgesetzt werden. In den Stadtteilen wurden die Projekte in Bürgerveranstaltungen vorgestellt und können jederzeit in der Stadtverwaltung und im Internet eingesehen werden.

Unsere Stadt wird dabei besonders durch Entwicklungsimpulse geprägt, die von dem Dreiklang Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft ausgehen. Dadurch ist die Einwohnerzahl der Stadt Halle (Saale) in den vergangenen Jahren gestiegen.

Am Konzept des ISEK 2025 wird festgehalten. Belange des Klimaschutzes werden über eine angepasste Bauleitplanung umgesetzt, unter Einbindung aller Akteure.

Die Stadt setzt auf modernes und barrierearmes Wohnen, verbunden mit kulturellen und sportlichen Angeboten sowie ärztlicher Versorgung im Wohnumfeld und guter Verkehrsanbindung. Genügend sozialer Wohnraum ist sicherzustellen.

Erforderliche Wohnraum-Verdichtungen sollen in den nächsten Jahren vorzugsweise in die Höhe erfolgen.

Durch die städtischen Wohnungsgesellschaften werden neue Wohngrundstücke erschlossen, schwerpunktmäßig für das mittlere Preissegment. Die Mieten sind in der Zeit von 2014 bis 2018 im Vergleich zu anderen Städten um 11 Prozent gestiegen (Quelle: Immobilienverband IVD).

Der dritte Saaleübergang soll gebaut werden.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Saalekreis, der Stadt Leipzig und der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland wird fortgesetzt.

Als Oberbürgermeister habe ich maßgeblich mitgewirkt:

  • an der Neuplanung und Gestaltung des Riebeckplatzes: Neubau von Hotels, Wohn- und Geschäftshäusern;

  • an folgenden Wohnquartiersentwicklungen: Südpark, Hirschquartier, Heide-Süd, Königsviertel, Muldestraße, Neustadt Zentrum;

  • an der Quartierentwicklung des Holzplatzes: Schule, Planetarium, Turnhalle, DLRG-Landeszentrum, Kurt-Wabbel-Haus;

  • an der Revitalisierung der Hochhausscheiben in Halle-Neustadt: Scheibe A durch Bürgerentscheid;

  • an der Aufwertung der Silberhöhe: Schulsanierungen, Kita-Neubau, Fußball-Nachwuchsleistungszentrum, Areal des Gesundheitszentrums;

  • an der Entwicklung von Sport- und Erholungsgebieten: Ballsporthalle in Halle-Neustadt, Osendorfer See, Hufeisensee, Heidesee;

  • an den Maßnahmen zur Schadensbeseitigung nach der Flut 2013: Eissporthalle, Planetarium, Rennbahn, Gimritzer Damm;

  • an den Plänen zum Bau des Saale-Elster-Kanals, nach der Zweckvereinbarung wird eine Machbarkeitsstudie erstellt;

  • an der Umsetzung des Wassertourismus-Konzeptes, gemeinsam mit dem Saalestammtisch;

  • an der Öffnung der „Wilden Saale“ für Kanuten und Paddler;

  • an der Umsetzung des Stadtbahnprogramms, einschließlich Ausbau der Straßen, Geh- und Radwege: Steintor, Große Steinstraße, Merseburger Straße, Heideallee, Große Ulrichstraße, Joliot-Curie-Platz, Südstadtring, Böllberger Weg;

  • an der Rettung von Einzeldenkmalen: Poli Mitte, Wittekind, Papiermühle Kröllwitz, Pauluspark, Schorre.

Als Oberbürgermeister werde ich:

  • den Riebeckplatz als Eingangstor zur Stadt neu gestalten und weitere Investoren gewinnen;

  • insbesondere weiter diese Stadt- und Ortsteile aufwerten: Südpark (Quartiersmitte, Wegebeziehungen), Silberhöhe (Gewerbe- und Freiflächengestaltung), Halle-Neustadt (Schulsanierungen, Hochhausscheiben, Verkehrswege) und Heide-Nord (Schulsanierung, Einkaufszentrum, Baugebiete, Straßenbahn); Tornau, Seeben und Mötzlich (Verkehrsanbindung);

  • mich für die Entwicklung des Reichsbahnausbesserungswerkes (RAW-Gelände) einsetzen: Wohnungen, Büros für Technologie-Unternehmen, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen;

  • den Marktplatz weiter begrünen;

  • die begonnenen Planungen für eine Ortsumgehung von Radewell und Osendorf weiterführen;

  • mich dafür einsetzen, die Straßenausbaubeiträge abzuschaffen, da Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis stehen;

  • einen qualifizierten Mietspiegel vorlegen;

  • die städtischen Wohnungsgesellschaften HWG und GWG nicht verkaufen;

  • mich für Mieterräte einsetzen, um den Interessenausgleich zwischen Mietern und Vermietern zu fördern;

  • die städtische Kleingartenkonzeption überarbeiten, insbesondere im Hinblick auf Klimaschutz;

  • die Diskussion über den Ausbau des Saale-Elster-Kanals ergebnisoffen hinsichtlich Naturraum, Naherholung, Tourismus, Bau- und Bewirtschaftungskosten führen;

  • Industriebrachen gemeinsam mit Investoren entwickeln (z. B. Schlachthof, ehemalige Freyberg Brauerei, Flächen in Ammendorf);

  • eine Wohnraumoffensive starten, in Zusammenarbeit mit Bauträgern mit dem Ziel, weitere Flächen für barrierearmes, energieeffizientes Wohnen zu erschließen;

  • brachliegende Landesimmobilien aktivieren über das Finanzministerium und den Landesbetrieb Bau- und Liegenschaftsmanagement, z. B. Neue Residenz, mehrere Universitätsgebäude, Zahnklinik, altes Finanzamt;

  • die Eingangsbereiche zum Schülershof neu erschließen mit Gewerbe-, Büro- und Wohnnutzungen (altes Polizeipräsidium und Marktcarée);

  • im Stadtmarketing die Vermarktung der Saale und die Akquise von bundesweiten Tagungen und Kongressen fördern;

  • mich für die Freihaltung einer Trasse für den dritten Saaleübergang einsetzen;

  • die Pläne zur Umgestaltung der Uferpromenade Robert-Franz-Ring unterstützen, verbunden mit einer Umtragemöglichkeit für Paddler an der Neumühle;

  • Erbbaurechte und Verkäufe von kommunalen Grundstücken an private Investoren daran knüpfen, dass diese auch preiswerten Wohnraum zur Verfügung stellen;

  • mich dafür einsetzen, dass Fördermittelanträge für Bauprojekte unbürokratisch von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt bearbeitet werden;

  • beim Bund darauf dringen, dass die Verfahren zur Baurechtschaffung verkürzt und vereinfacht werden.