Bildung und soziales Miteinander

Eine moderne Bildungsinfrastruktur ist besonders für Familien und Unternehmen ein bedeutender Standortfaktor. Das hat Halle (Saale) frühzeitig erkannt und in einer wachsenden Stadt damit begonnen, Schulen, Kitas und Sportstätten neu zu bauen oder zu sanieren. Alle Schulen werden mit moderner digitaler Technik ausgestattet.

Zu unserer weltoffenen Stadt gehört der Dialog zwischen allen sozialen Schichten. Dieser Dialog wird künftig stärker ausgebaut. Ehrenamtliches Engagement wird weiter gestärkt.

Bei den Hilfeleistungen im sozialen Bereich wird die Familie in ihrer Gesamtheit betrachtet. Familienintegrationscoaches begleiten die Familien mit dem Ziel, ihnen den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern. Einkommensschwache Familien erhalten ab dem 01.08.2019 über das Starke-Familien-Gesetz mehr Geld für Bildung und Teilhabe.

Die Wohnungsgesellschaften bauen die Wohnungen senioren- und behindertengerecht aus.

Auf kommunaler Ebene ist es unsere Pflicht, Menschen in Not zu helfen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Die Leistungen „Hilfe zur Erziehung“ und „Kosten der Unterkunft“ werden auf ihre Wirksamkeit geprüft, so dass weiter effektiv unterstützt werden kann, wo Hilfen notwendig sind.

Präventive Maßnahmen gegen illegale Drogen und legale Drogen (Nikotin, Alkohol und Medikamente)werden verstärkt.

Als Oberbürgermeister habe ich maßgeblich mitgewirkt:

  • am „Investitionsprogramm Bildung 2022“, das bis zum Jahr 2022 die Sanierung von 39 Schulen, 9 Turnhallen und 8 Kitas mit einem Gesamtvolumen von 255 Millionen Euro umfasst. Dies gelingt der Stadt mit Eigenmitteln aus dem städtischen Haushalt sowie Fördermitteln von Land und EU.

  • am ersten Schulneubau seit der Wiedervereinigung: Holzplatzschule im August 2019;

  • an der Inbetriebnahme neuer Grundschulen: Grundschule Glaucha im Jahr 2018, Freie Grundschule Friedemann Bach am Jägerplatz im August 2019, Grundschule Schimmelstraße (in Planung);

  • an der ersten Gründung eines Gymnasiums: Neues Städtisches Gymnasium;

  • an zahlreichen Kita- und Hort-Neubauten: Kita Schimmelstraße, Kita Silberhöhe, Kita Dürerstraße, Kita Pauluspark, Kita Heide-Süd, Schleiermacherstraße;

  • an Turnhallen-Neubauten: Turnhalle Am Steg und Holzplatz;

  • an der finanziellen Sicherheit von Vereinen und sozialen Trägern durch zuverlässige Auszahlung der Fördermittel;

  • an der Anerkennung und Würdigung des Ehrenamtes durch die Verleihung der Ehrenamtskarte im Rahmen einer Festveranstaltung;

  • an der Gründung des Dienstleistungszentrums „Integration und Migration“;

  • an der Übernahme einer Landesaufgabe zur Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund an halleschen Schulen;

  • am Pilotprojekt „Tablets an Schulen“;

  • an Bürgerdiskussionen in mehr als 30 Zukunftswerkstätten in allen Stadtteilen;

  • an der Gründung des „Hauses der Jugend“ im Jahr 2015, in dem Jugendliche durch die Stadt, Jobcenter, Arbeitsagentur „aus einer Hand“ betreut werden;

  • an der Einführung von Quartiermanagern in allen Stadtteilen als zentrale Ansprechpartner vor Ort für Bürgerschaft und Vereine;

  • an der dezentralen Unterbringung von der Stadt Halle zugeteilten Asylbewerbern, ohne öffentliche Einrichtungen zu schließen;

  • an der Inklusion von Behinderten in Schulen, Werkstätten und Unternehmen;

  • an dem erfolgreichen Konzept zur Begleitung und Unterstützung von Spontanpartys.

Als Oberbürgermeister werde ich:

  • das Investitionsprogramm „Bildung 2022“ fortführen und um ein Investitionsprogramm für Turnhallen ergänzen;

  • ein IT-Programm für Schulen umsetzen: Alle Schulen werden im Jahr 2020 mit Glasfaseranschlüssen und WLAN versorgt. Jeder Schüler und jede Schülerin erhalten bei Bedarf Tablets;

  • mich für kostenfreie Kitaplätze einsetzen, dazu muss das Kinderförderungsgesetz geändert werden;

  • Schulhöfe zu Bewegungsräumen umgestalten, auf der Grundlage eines Schulhof-Programmes; an jeder Grundschule Schulgarten-Flächen schaffen;

  • mich für die frühzeitige Betreuung von Kindern durch Schulsozialarbeiter einsetzen;

  • generationsübergreifende Begegnungszentren – für Initiativen und Vereine – stärken und fehlende Angebote in den Stadtteilen ergänzen; offene Räume für alle Generationen und Lebensformen anbieten, auf der Grundlage eines Freiraumkonzepts;

  • weitere Serviceangebote für die Organisation von bürgerschaftlichem Engagement bereitstellen und ehrenamtlich Tätige bei der Digitalisierung unterstützen;

  • mich für ein Jugendparlament einsetzen, in dem alle Kinder und Jugendlichen von 6 bis 22 Jahren wählen können; 

  • mich für den Ausbau von Ganztagsschulen einsetzen;

  • eine digitale Vergabe von Kitaplätzen einführen, gemeinsam mit den freien Trägern;

  • zusätzlich zwei Streetworker zur Unterstützung der Suchtberatungsstellen für die Problembereiche „Trinken im öffentlichen Raum“ und „Drogen“ einsetzen; Rahmenverträge mit den Drogen-Beratungsstellen abschließen, auf der Grundlage eines Strategiekonzeptes;

  • die Schulleiter entlasten durch den Einsatz neuer Verwaltungsassistenten, um die vom Land eingeforderten bürokratischen Arbeiten zu bewältigen;

  • Lernpaten-Initiativen u. a. durch Senioren und Studierende intensivieren, zur Nachhilfe und in der Begabtenförderung;

  • außerschulische Bildungsangebote erweitern, zum Beispiel über die Volkshochschule und das Seniorenkolleg der Universität;

  • das neue Aufnahmeprogramm des Bundes für Flüchtlinge, „Neustart im Team“, unterstützen und Paten finden, die sich für besonders Schutzbedürftige einsetzen; 

  • den Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen optimieren und erleichtern (z. B. über den „Halle-Pass“);

  • für eine Städtepartnerschaft mit der armenischen Stadt Gymuri einsetzen;

  • das Laternenfest modernisieren, unter Beteiligung der Hallenserinnen und Hallensern.