Investitionsprogramm Bildung 2022: Die Stadt hat auf Vorschlag des OB mit dem Haushaltsbeschluss im Dezember 2017 ihr im Vorjahr aufgelegtes Programm ausgeweitet. Nunmehr sollen insgesamt 50 Schulen, Kindergärten, Schulturnhallen und Horte im gesamten Stadtgebiet für rund 255 Millionen Euro modernisiert und teils neu gebaut werden.

Haushalt 2018: Der Stadtrat beschließt nach Vorlage eines ausgeglichenen Haushaltes durch die Verwaltung im Dezember einen ausgeglichenen Haushalt für 2018 – das sechste Mal in Folge. Er ist die Voraussetzung für wichtige Investitionen der Stadt und gibt Ver- einen und freien Trägern Planungssicherheit.

Bürgerentscheid: Mit großer Mehrheit haben sich die Hallenserinnen und Hallenser am 24. September 2017 für eine Nutzung der Hochhausscheibe A in Halle-Neustadt als Verwaltungsstandort ausgesprochen. 57,22 Prozent stimmten dafür (60 435 Wahlberechtigte). Mehrheitlich hatte der Stadtrat eine Beschlussfassung über die Scheibe A  abgelehnt.

Riebeckplatz: Er gehört zu den dynamischsten Orten der Stadt: Ein neues Hotel und ein Wohn- und Geschäftshaus sind unter Mitwirkung des OB bereits im Bau. Mit der vom Stadtrat im Oktober beauftragten Machbarkeitsstudie soll nun der Bau eines Hotel- und Kongresszentrums geprüft werden. Für das Rondell hat die Stadt einen Ideenwettbewerb ausgerufen – die Vorschläge werden im Januar 2018 vorgestellt.

Holzplatz: Die Saline-Insel soll zu einem Ort von Kultur, Wissenschaft und Bildung weiterentwickelt werden. Die aktuellen Pläne der Stadt sehen auf dem Holzplatz neben dem Umbau des Gasometers zu einem Planetarium für 14 Millionen Euro auch einen neuen Schulstandort und die Sanierung des Kurt-Wabbel-Hauses vor.

Literaturhaus: Im ehemaligen Kunstforum in der Bernburger Straße wird auf Initiative des OB ein Literaturhaus eingerichtet. Das geben die Saalesparkasse und der neu gegründete Verein Literaturhaus im Juli bekannt. Im März 2018 soll es mit einer Festwoche eröffnet werden.Großinvestitionen: Zwei gute Nachrichten erhält die Stadt im Mai 2017 innerhalb von nur zwei Tagen: Sowohl der italienische Stahlbauer Manni Group als auch die deutsche Schaeffler-Gruppe siedeln sich im Industriegebiet Star Park der Stadt Halle (Saale) an – rund 1 000 neue Arbeitsplätze werden entstehen.

 

Nahversorgungszentrum Ammendorf: Erst nach Widerspruch des OB gegen den ablehnenden Stadtratsbeschluss kann ein Investor mit dem Bau von Einkaufsmärkten für Rewe und Rossmann beginnen. Investoren haben Vorrang und werden mit zentralen Ansprechpartnern in der Verwaltung begleitet.

Kalter Rauch: So heißt der fünfte Krimi des halleschen Autors Stephan Ludwig. Die Krimi-Verfilmung feiert im Mai auf Initiative des OB in der Oper Halle Premiere. Fünf spannende Filme hat der MDR seit 2014 mit großem Star-Aufgebot in Halle gedreht. Und auch wenn es keine Fortsetzung gibt: Claudius Zorn und der dicke Schröder sind zu echten Halle-Botschaftern geworden. Fans können sich trösten: Im Oktober erscheint Teil 7 als Buch.

Neue ICE-Strecke: Die ICE-Schnellstrecke Berlin-München wird Anfang Dezember feierlich eingeweiht. Die Stadt Halle  profitiert wie kaum eine andere Kommune von der Fertigstellung des „Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nummer 8“: Sie wird zu einem der wichtigsten ICE-Bahnhöfe in Deutschland. Die Deutsche Bahn AG wird von der Stadt nachhaltig unterstützt.

Ombudsmann: Im Oktober nimmt Lothar Rochau als erster Ombudsmann in der Stadtverwaltung Halle seine Tätigkeit auf. 27 Jahre stand der Stadtverwaltungsoberrat a.D. im aktiven Dienst der Stadt. Im Ruhestand unterstützt der 65-Jährige nun ehrenamtlich und kostenfrei Bürgerinnen und Bürger bei sozialen Angelegenheiten.

Poliklinik Mitte: Endlich! Das seit Jahrzehnten leerstehende ehemalige Ärztehaus „Poliklinik Mitte“ in der Kleinen Klausstraße 16 wird saniert. Die Stadt wirbt einen neuen Eigentümer an, die Bauart GmbH aus Leipzig; sie will Wohnungen in der historischen Hofanlage bauen.

Quartierskonzept: Die Bewohnerinnen und Bewohner in Freiimfelde haben klare Vorstellungen von der Zukunft ihres Viertels. Gemeinsam mit der Stadt, der Kunst- und Kulturplattform Freiraumgalerie und der Montag-Stiftung haben sie das „Bür- gerschaftliche Quartierskonzept Freiimfelde“ vorgelegt. Es bildet die Grundlage für die Finanzierung vieler Projekte, un- ter anderem einen Bürgerpark.

Stadtsingechor: Große Ehre für den Stadtsingechor zu Halle: Der Knabenchor ist zu einer Audienz mit Papst Franziskus eingeladen. Auf Initiative der Stiftung „Fondazione Pro Musica e Arte Sacra“ fahren die Sänger im Januar 2018 nach Rom. Neben dem Besuch beim Papst ist auch ein Konzert mit dem Chor der päpstlichen Cappella Sistina geplant. Die Stadt erhält viele Einblicke in die vatikanische Verwaltung, die Beziehungen sollen ausgeweitet werden.

Terrassen-Neubau: Der Bergzoo in Halle wartet auch 2017 mit zahlreichen Neuheiten auf. Neben neuen Bewohnern wie den Roten Pandas und einem neuen Gehege für die Bergzebras wird auch an der Zoo-Gastronomie intensiv gearbeitet. Für zwei Millionen Euro soll an der Stelle der alten Bergterrasse bis zu den Sommerferien 2018 eine Almhütte entstehen.

Verkehrsknoten: Der Umbau des Steintors ist geschafft! Anfang Mai wird der letzte fehlende Abschnitt, die Ludwig-Wucherer-Straße, freigegeben – als autofreier Bereich. Insgesamt rund 22 Millionen Euro wurden in den Umbau des Platzes investiert, eines der wichtigsten Projekte des Stadtbahnprogramms in der Stadt Halle.

Wissenschaftsfestival: Das erste internationale Festival, das Wissenschaft und Medien zusammenbringt, wird im Juni 2018 in Halle (Saale) stattfinden. Die Stadt Halle unterstützt die Robert Bosch Stiftung und der Verein Documentary Campus. „Silbersalz“ heißt das Festival, das vor allem junge Menschen ansprechen soll.